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Die Entwicklung der Jagdkynologischen Vereinigung Niedersachsen

Als Ende der 90er Jahre die niedersächsischen Jagdgebrauchshundeführer sich unzureichend vertreten fühlten, fand 1999 auf Betreiben der im Elbe-Weser-Dreieck beheimateten Zucht- und Jagdgebrauchshundvereine eine Versammlung in Bordenau bei Hannover statt. Dort gründete sich die Jagdkynologische Vereinigung als Landesvertretung des Jagdgebrauchshundverband e.V. (JGHV) und erzielte dort die zur Anerkennung erforderliche Zweidrittel-Mehrheit der im Bundesland vertretenen JGHV-Mitgliedsvereine. Als Handlungsgrundlage diente die folgende

Geschäftsordnung für die Jagdkynologische Vereinigung Niedersachsen

1. Vorbemerkung
Gemäß § 10 der Satzung des Jagdgebrauchshundverbands e.V. können sich Mitgliedsvereine des JGHV bzw. deren Untergliederungen innerhalb eines Bundeslandes, sofern sie mindestens 2 Drittel aller Mitglieder des JGHV in diesem Bundesland umfassen, zu Landesvereinigungen zusammenschließen. Die Landesvereinigungen bezeichnen sich als: „Jagdkynologische Landesvereinigung (Bundesland) im Jagdgebrauchshundverband e.V.“

Für die Jagdkynologische Vereinigung Niedersachsen (JKV Niedersachsen) gilt die nachfolgende Geschäftsordnung.

2. Ziele und Aufgaben
Ziele und Aufgaben der Landesvereinigung bestimmen sich nach der Satzung des JGHV (vgl. § 2 (2) Ziff. 4, 5 u. 7), den Beschlüssen des Verbandstags und der sonstigen Organe des Verbandes. Die Landesvereinigung wird ausschließlich auf dem Gebiet ihres jeweiligen Bundeslandes tätig, sie versteht sich als Bindeglied zwischen dem JGHV und seinen Mitgliedern im jeweiligen Bundesland und ist bestrebt, deren Interessen zu fördern und die Arbeit des Landesjagdverbandes auf dem Gebiet der Jagdkynologie durch Rat und Tat zu unterstützen. Diese Ziele sucht die Landesvereinigung insbesondere zu erreichen durch:
a) Umsetzung der Beschlüsse und Empfehlungen des JGHV auf Landesebene.
b) Organisation und Unterstützung der jagdkynologischen Aktivitäten auf Landesebene.
c) Beratung der Gremien der Landesjägerschaft.
d) Vorschlag eines Obmanns für das Jagdgebrauchshundewesen gegenüber dem Präsidium der Landesjägerschaft.
e) Vorschläge für die Besetzung jagdkynologischer Fachausschüsse der Landesjägerschaft.
f) Einflußnahme auf die Organisation und Durchführung von Brauchbarkeitsprüfungen.
g) Förderung der Öffentlichkeitsarbeit.
h) Vertretung der jagdkynologischen Belange bei den Landesbehörden und den Jägerschaften, sofern diese nicht vom Präsidium des JGHV selbst wahrgenommen werden.
i) Die Landesvereinigung führt eine eigene Kasse.

3. Mitglieder der Landesvereinigung
Mitglieder der Landesvereinigung können sämtliche im Gebiet des Bundeslandes Niedersachsen ansässigen Prüfungs- und Zuchtvereine des JGHV bzw. deren Untergliederungen werden, sofern sie selbständige Mitglieder im JGHV sind. Ferner können solche Vereine aufgenommen werden, deren satzungsmäßiger Sitz zwar in einem anderen Bundesland liegt, die ihre Aktivitäten jedoch überwiegend in Niedersachsen entfalten. Ein Verein, der mit einer oder mehr als einer Gruppe in dem Bundesland vertreten ist, bevollmächtigt diese oder eine dieser Gruppen schriftlich mit seiner Interessenvertretung, sofern die Gruppen nicht selbständiges Mitglied im JGHV sind.
Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.
Die Mitgliedschaft endet in entsprechender Anwendung des § 5 der Satzung des JGHV.

4. Vertreterversammlung
a) Mindestens einmal im Jahr – möglichst im ersten Halbjahr – wird eine Vertretersammlung durch die Veröffentlichung im „Jagdgebrauchshund“ und im offiziellen Organ der Landesjägerschaft unter Mitteilung einer Tagesordnung einberufen. In Eilfällen kann die Einberufung auf anderem Wege erfolgen. Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist beschlußfähig.
b) Die Mitgliedsvereine bzw. Gruppen werden durch ihren Vorsitzenden oder einem von ihm autorisierten Bevollmächtigten in der Versammlung vertreten.
c) Diese wählt aus ihrer Mitte für die Dauer von 4 Jahren einen Obmann, einen Stellvertreter, einen Schrift- und Kassenführer und zwei Kassenprüfer. Dieser gewählte Personenkreis ist ehrenamtlich tätig. Der Obmann vertritt die Landesvereinigung im Erweiterten Präsidium des JGHV (§ 9 (1) Ziff. 10 Satzung des JGHV) und gegenüber der Landesjägerschaft, den Landesbehörden und in der Öffentlichkeit.
d) Zu der Vertreterversammlung ist der Obmann für das Jagdgebrauchshundewesen der Landesjägerschaft einzuladen. Dem Präsidium des JGHV ist Kenntnis zu geben. Dieses wird in geeigneten Fällen einen Vertreter entsenden.
e) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Sie sind zu protokollieren und bedürfen bei Außenwirkung der Zustimmung des Präsidiums des JGHV. Der Geschäfts-stelle des JGHV ist eine Ausfertigung des Protokolls zuzuleiten.
f) Sofern Beschlüsse gefaßt werden, die Kosten nach sich ziehen, so sind diese gemeinsam beschlossenen Auslagen durch Umlagen zu erstatten.
g) Die Vergütung der baren Auslagen der ehrenamtlich Tätigen wird mit einer gesonderten Vereinbarung geregelt.
h) Die Aktivitäten der Landesvereinigung sollen so ausgerichtet sein, dass die Kosten gedeckt sind und Überschüsse nicht erwirtschaftet werden.
5. Auflösung der Landesvereinigung
Die Auflösung der Landesvereinigung kann nur auf einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Vertreterversammlung beschlossen werden. Sie bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder.
Sie ist ferner aufzulösen, wenn die Voraussetzungen des § 10 der Satzung des JGHV nicht mehr vorliegen.
Möglicherweise vorhandenes Vermögen fällt an den JGHV.

Soweit die Geschäftsordnung.

Die vorgesehenen Ziele versucht diese Organisation zu erreichen durch:
–    Tagesseminare
–    Richterfortbildungen
–    Seminare vom Richteranwärter zum Verbandsrichter
–    Vorträge
–    Beratung der Landesjägerschaft
–    Beratung bei Gesetzgebungsverfahren, z. B. Landesjagdgesetz
–    Präsentation von Jagdhunden
–    Beteiligung an der Messe „Pferd und Jagd“

Derzeit gehören 77 Mitgliedsvereine zur JKV Niedersachsen. Deren Vertreter sind mit Anschriften und Telefonnummern unter =>  Mitgliedsvereine aufgelistet.